Warum das Social Intranet auch mobil sein sollte

Warum das Social Intranet auch mobil sein sollte

Abends noch einmal die E-Mails lesen und beantworten, in der Bahn auf dem Weg zur Arbeit die Notizen für die anstehende Besprechung schreiben und das alles auf einem sechs Zoll Display: Neue Technologien machen es möglich. Das diese Szenarien funktionieren bedeutet aber auch, dass der Arbeitgeber mitziehen muss. Nur Unternehmen, die ihre Social Kollaboration Plattform auch mobil anbieten, können ihren Mitarbeitern die beschriebenen Vorzüge ermöglichen. Die Statistik spricht ebenfalls für eine mobile Lösung: Laut einer ARD und ZDF Studie aus dem Jahr 2018 ist das Smartphone das beliebteste Gerät für Online-Nutzungen. Gründe dafür, dass Social Intranet mobil zu gestalten gibt es mehr als genug. Heute soll auf fünf spezielle genauer eingegangen werden:

 

Reichweite und Kommunikation verstehen sich gut

In großen Unternehmen arbeiten meistens viele Mitarbeiter ohne festen örtlichen Arbeitsplatz. Diese werden oft als “deskless” bezeichnet und sind beispielsweise Produktions,- und Lagermitarbeiter. Doch auch Krankenpfleger oder Paketzusteller haben in der Regel keinen Arbeitsplatz mit PC-Zugang. Dadurch, dass diese Mitarbeiter keinen festen Zugang zu einem Computer haben, erhalten sie wichtige Informationen, die im Social Intranet veröffentlich werden, meist später als alle anderen. Durch eine mobile Lösung können auch diese Mitarbeiter jederzeit über die neusten Geschehnisse im Unternehmen informiert werden. Gleichzeitig kann das Social Intranet sie bei ihrer Arbeit unterstützen: es können beispielsweise Schichtübergaben über das mobile Social Intranet abgebildet oder Arbeitspläne erstellt werden.

 

Die Mobilität stärkt die Zugehörigkeit

Durch die Tatsache, dass durch die mobile Lösung alle Mitarbeiter gleichzeitig über Neuerungen informiert werden, können Konflikte aufgrund von versetzter Kommunikation vermieden werden. Die Wertschätzung beziehungsweise das Gefühl, dass man immer und überall auf dem neusten Stand ist, fördert die Zufriedenheit der Mitarbeiter. Wenn diese zufriedener sind sinkt die Fluktuationsrate und das wiederum stärkt das Unternehmen als solches. Außerdem können glückliche Mitarbeiter mehr leisten und so verbessert sich die Effizienz im gesamten Unternehmen. Zudem können sich Mitarbeiter über die neusten Informationen austauschen und auch von unterwegs ihre Arbeit transparent gestalten. Jeder hat jederzeit Überblick über den Stand des anderen. Egal ob im Bus zur Arbeit, im Fahrstuhl oder auf dem Weg zum Kunden.

 

Die Kommunikation wird gestärkt

Mitarbeiter werden per Push-Nachricht über Änderungen und Neuigkeiten informiert. Die Art der Push-Benachrichtigung können sie personalisiert einstellen. So wird beispielsweise die ganze Änderung angezeigt oder nur ein Teil. Ebenfalls wird die Kommunikation dadurch interaktiver und dynamischer durch die integrierte Chat-Funktion. So können Kollegen, die nachträglich zum Chat hinzugefügt werden alle vorherigen Nachrichten lesen und sich auf den neusten Stand bringen. Vorbei sind die Tage, in denen hunderte E-Mails weitergeleitet werden müssen, bevor jemand neues im Projekt über alles informiert sind.

 

Antizipation der Kommunikationsgewohnheiten

Wie zuvor beschrieben können E-Mails durch das Social Intranet deutlich reduziert werden. Die Angestellten können durch eine mobile Social Intranet Anwendung in Chatrooms miteinander kommunizieren – wie sie es meist schon aus ihrem privaten Umfeld kennen. Gewisser Maßen werden dadurch auch die Schwellen der Kommunikation an sich herabgesetzt. Die Förmlichkeit der E-Mail bildet nicht mehr den Rahmen der Kommunikation: dadurch kann schneller und unkomplizierter geschrieben werden und das wiederum führt zu einer effizienteren Arbeitsweise. Auch die Kommunikation mit der Chefetage kann dadurch gelockerter ablaufen, da auch dafür nicht mehr die Förmlichkeiten einer E-Mail gewährleistet werden müssen. Doch die neue Art der Kommunikation kann zu einem offeneren Umgang mit Problemen führen, was wiederum zu einer höheren Mitarbeiterzufriedenheit führt.

 

Grau-Zonen-Kommunikation wird verhindert

Ohne ein mobiles Social Intranet kommunizieren die Mitarbeiter meist über Messenger-Dienste wie WhatsApp oder dem Facebook-Messenger. Oft werden darüber vertrauliche Informationen verschickt oder sogar interne Dateien. Dass dieses Vorgehen meist gegen die Datenschutzregeln des Unternehmens aber auch gegen die Gesetzte verstößt gerät dabei schnell in Vergessenheit. Wenn die Kommunikation ins Social Intranet verlagert wird, kann nicht nur der Datenschutz besser eingehalten werden – auch das Management hat einen besseren Überblick über die Kommunikation und kann dadurch schneller und effektiver agieren.

 

Wie zu sehen ist: es gibt eine ganze Reihe an guten Gründen für ein mobiles Social Intranet.

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